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Der Kronprinz (CZ 2015)

König Alexander ist Vater von zwei Söhnen. Doch der jüngere Karel ist krankhaft eifersüchtig auf Jan, den Kronprinzen. Um, den Bruder auszuschalten, beraubt ihn der hinterhältige Karel mit einem magischen Trunk des Gedächtnisses. Doch Vorsicht: Jeder Zauber hat seinen Preis!

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Filminformationen
Regie: Karel Janák
Drehbuch: Petr Hudský
Kamera:
Martin Preiss
Musik:
Jan Maxián
Produktion:
Česká televize
Drehorte: Burg Kokořín, Höhle Býčí skála,
Drehbeginn:
Drehende:

Erstausstrahlung:
26.11.2017 (KIKA)
DVD-VÖ:

Spieldauer:
92 Minuten
Autor:
Originaltitel:
Korunní Princ
Website: http://decko.ceskatelevize.cz/korunni-princ
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Besonderheit

Preisträger des Internationalem Filmfestivals für Kinder Schlingel 2016.
Die deutsche Synchronisation für "fabulix" wurde von der Siegerprämie finanziert.

Bei der Eröffnung zum 1. Internationalen Märchenfilm Festival "fabulix" (23.08.2017) wurde "Der Kronprinz" in deutscher Sprache gezeigt.

Der Film wurde für den Tschechischen Löwen in der Kategorie „Bester Fernsehfilm oder Miniserie“ nominiert, gewann den Preis aber nicht.

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Darsteller

König Alexander: Jaromir Hanzlik
Prinz Karel:
Krystof Hadek
Prinz Jan:
Patrik Dergel
Prinzessin Viktoria: Eva Josefíkova
Gehilfe Cecil: Jaroslav Plesl
Zauberer Krutiatus: Josef Abráham
Pakosta: Pavel Kríz
König Filip: Petr Stepánek
Königin Kateřina: Zlata Adamovská
Königin Markéta: Veronika Freimanová
Kruciatus Diener: Ladislav Mrkvicka
Gastwirt: Kristýna Boková
Soldat Makovec: Petr Makovec
Diener Servác: Milan Encev
Berater vom König: Rostislav Novák
Gardekommandant: Michael Beran
Prinz Jan (Kind): Milan Nemec
Prinz Karel (Kind): Matyás Svoboda

Fotos: MDR / eská televize, Erná Pav
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Autor Marcel Zischg

Marcel Zischg, geboren 1988 in Meran, aufgewachsen in Naturns im Vinschgau.
Nach dem Schulabschluss an der Handelsoberschule „Franz Kafka“ in Meran folgt das Studium der Germanistik in Innsbruck.
Unter dem Titel „Sehnsucht“ erschien im Jahr 2010 Zischgs Erzählung „Das Haus“ in der Studentenzeitschrift „Der Kaktus“ der Universität Innsbruck.
Im August 2012 schloss Zischg sein Bachelorstudium in Germanistik ab. Seit Oktober 2012 studiert er wieder Germanistik, diesmal als Masterstudium. Mitte 2013 wird Zischgs erster Erzählband „Familie am Bach“ im Provinz-Verlag in Südtirol erscheinen.

2015 setzte der Regisseur Karel Janak das Filmmärchen „Der Kronprinz“ in Szene. Der Film ähnelt interessanterweise einem Entwicklungs- bzw. Schelmenroman und besitzt sehr viel Handlung.

Prinz Jan (Patrik Dergel) ist der Kronprinz, sein Bruder Karel (Krystof Hadek) allerdings nur der Nachgeborene. Um selbst zum Kronprinzen gekrönt zu werden, entwendet Prinz Karel einen Zaubertrank aus einer verbotenen Kammer im Schloss. Dieser Zaubertrank sorgt dafür, dass sich Prinz Jan an sein bisheriges Leben gar nicht mehr erinnern kann. Dies nützt Karel, um Jan loszuwerden: Er schickt ihn in den verbotenen Wald, in dem Menschen in Bäume verwandelt werden und nie wieder zurückkommen. Die Amnesie von Jan sorgt dafür, dass er Menschen mit seiner Unbeschwertheit sogar glücklicher macht: den Menschen gefällt, mit welcher Unbeschwertheit Jan dem Leben entgegentritt und dadurch sogar einen Drachen besiegt, dem die schöne Prinzessin Viktoria geopfert werden soll. Sogar mit dem Zaubertrank selbst, den er immer noch in der Form eines Weines mit sich trägt, kann Jan Menschen ein glücklicheres Leben bescheren, sodass sie ihr bislang unglückliches vergessen. Schließlich begegnet Jan wieder seinem verlogenen Bruder bei einem Turnier, in welchem er um die Hand der Prinzessin anhalten muss, Karel jedoch mit unlauteren Mitteln kämpft …

Der Film lebt von den schönen Naturkulissen der Wälder und Höhlen Tschechiens und von einer nicht allzu dramatisch wirkenden, zuweilen komischen Darstellungskunst der Schauspieler, welche dem Film eine vergnügliche und zugleich tiefsinnige Note verleiht.

„Der Kronprinz“ ist ein Märchenfilm, der vor allem auch für Erwachsene geeignet ist – es ist eine Geschichte voller interessanter und geistreicher Verwicklungen. Schlussendlich ist es aber auch eine Geschichte zum Nachdenken darüber, wie leicht man das Leben nehmen kann, wenn man es mit zuweilen mit einem leeren Kopf betrachtet.

01.05.2018

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